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Wissenschaft

Prof. Dr. Felix Ensslin am 04.08.2014

Kunst ist die „Praxis der Subjektivierung“ = gezeigt, gelebt – nicht vermittelt
Kunst als Nicht-Können-Können, ist heterogen, diagnostisch, integrativ, als „Nicht-Restlosigkeit“.
Die politische Dimension künstlerischer Praxis lässt die Trennlinie zwischen Subjektivität und Nachprüfbarkeit offen (Trennlinie zwischen Wie? oder Was?).„Die aktuellen Bildungsreformen sind „Sparreformen“:
Künstler laufen Gefahr, gegen Lehrer ausgespielt zu werden bzw. umgekehrt.“

„Ist das Leitbild des „lehrenden Künstlers“ noch zu halten, wenn das Augenmerk von den Inhalten immer mehr auf die Kompetenzen verschoben wird?“
„Die aktuellen Bildungsreformen sind „Sparreformen“: Künstler laufen Gefahr, gegen Lehrer ausgespielt zu werden bzw. umgekehrt.“

„Siegeszug des Paradigmas der Vermittlung: selbstreferenzielle Kunst ist verdächtig, vermittelnde Kunst ist gut (Soziokultur, Integration etc.) – dadurch wird enormer Druck aufgebaut.“

„Alles, was nicht quantitativ messbar ist, kann keinen Bestand haben – das ist das DDR-Modell!“