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Wissenschaft

Prof. Dr. Eckart Liebau am 23.08.2014

„KB“ ist ein politischer Begriff. Von Oliver Scheytt im Jahr 2002 geprägt.
Ein ungemein wirkungsvoller, politisch äußerst erfolgreicher – auch konsensfähiger! – Begriff und darum auch im Sinne der Interessen der Kulturschaffenden nicht zu ersetzen.Seine Vorzüge:

A. Er bindet zurück an den klassischen Humboldt’schen Bildungsbegriff.
B. Weil dieser Bildungsbegriff die Beziehung zwischen Ich und Welt hervorhebt – „in den simpelsten Dingen gibt es ein Hin und Her“ – und damit nicht vorhersehbare Prozesse einer Planungsideologie entgegensetzt. – Im Vergleich zu allen anderen Begriffen, die Konjunktur haben, wie „Erziehung“, „Kompetenz“, „Lernen“, „Qualifikation“ und die allein subjektive Begriffe darstellen.

„Ich bin froh, dass ich es nicht nur mit der Aufklärung zu tun habe!  Sondern auch mit dem Idealismus und der Romantik als zwei ebenso bedeutsamen Urreflexionen pädagogischen Handelns.“

„Der Schulterschluss der (kritischen) Aufklärung mit dem (technischen) Fortschrittsglauben hat seit den 60er Jahren
für die Bildung hierzulande vereinseitigende Wirkungen gezeitigt.“

„Kunst konstituiert eine dritte Sprache – Kunst schafft Wahrnehmungs-, Gestaltungs- und Erfahrungsräume“

„Kulturelle Bildung verlangt Professionalisierung auf beiden Seiten!“