Unsere Gäste

Künstler

Erfahrungsaustausch 24. März 2014
Mit Alexej Boris, Tobias Borke, Christina Eychmüller, Henning Hauke, Birgit Rehfeldt, Adelheid Schulz, Wolfgang Seitz, Lisa Thomas, Carmen Voigt

  • Lisa Thomas

    (Tanzpädagogin, Choreografin) www.lisa-thomas.de

    Arbeitet generationen- und spartenübergreifend und grenzüberschreitend an der Schnittstelle Tanz/ Theater (nicht im Schulkontext).

    Fragt: „Wie evaluiert man die Wirkung unserer künstlerischen Arbeit?“

  • Christina Eychmüller

    (freischaffende Geigerin)

    Arbeitet mit Schülern aller Schularten. Zu diesen Grund-, Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien bestehen gute Verbindungen. Hat über mehrere Jahre in einem durch die Bach- Akademie finanzierten Response-Projekt gearbeitet, das nach Führungswechsel in der Akademie eingestellt wurde.
    Sagt: „Es wächst eine Generation auf, die kulturlos ist“.

  • Adelheid Schulz

    (Schauspielerin, Regisseurin)

    Arbeitet in allen Bereichen der kulturellen Bildung, in Jugendclubs, in allen Schularten außer der Hauptschule, Jugendwerk, TTW Ludwigsburg, Uni Stuttgart, Lehrauftrag PH Ludwigsburg.

    Fragt: „Sollen wir auf Konfrontation mit den Institutionen gehen“? „Wie menschlich sind wir Künstler“? „Wollen wir neue Strukturen schaffen – einen „dritten Ort“ außerhalb von Schule“?

  • Birgit Rehfeldt

    (Holzbildhauerin) www.rehfeldt.de

    Freischaffend, kam über die ehrenamtliche Arbeit an Kita/Schule ihrer Kinder an kulturelle Bildungsarbeit. Arbeitet heute an Kindergärten, Grund-, Haupt- und Realschulen. Arbeit an Gymnasien beginnt jetzt.

    Sagt: „Lehrerinnen und Lehrer haben keine künstlerische Grundbildung“.

  • Tobias Borke

    (Rapper) www.tobiasborke.de

    Ist „aus Versehen Künstler geworden“

    Macht Rap-Workshops mit Unternehmens-Vorständen und Schülern unterschiedlicher Schularten, vor allem Haupt- und Sonderschule.

  • Carmen Voigt

    (Tanzpädagogin, Choreografin, Tänzerin) www.carmenvoigt.de

    Arbeitet mit allen Schularten. Beklagt, dass viele Lehrer nichts von einem Projekt an ihrer Schule mitbekommen.

    Sagt: ALLE Kinder ALLER Schularten haben in Sachen kulturelle Bildung dieselben Schwächen.

  • Alexej Boris

    (Schauspieler) www.boris-und-konsorten.de

    Arbeitet mit Jugendlichen z. B. im Berufsvorbereitenden Jahr und mit Gefängnisinsassen.

    Fragt: Wofür sind wir Künstler da? Wir wecken Kreativität („knacken die rechte Hirnhälfte“), weil nur Kreativität unser Land überlebensfähig macht. Die Kunst bringt Kindern und Jugendlichen bei, Frustration zu überwinden, sie lernen, „einzustecken“, aufzustehen und weiterzumachen.

  • Wolfgang Seitz

    (Objektkünstler) www.wolfgangseitz.de

    Arbeitet nicht mehr mit Schulen, weil es „nicht sein kann, dass Künstler eine oder zwei Stunden im Schulalltag in einem Rahmen einer schulischen Institution bekommen“. Das seien alles Alibi-Funktionen, „wir werden zu Handlangern im System“. Es sei nicht beabsichtigt, dass sich etwas bewegt. Immer, wenn Projekte erfolgreich laufen, würden sie aus diesem Grund abgesetzt.

  • Henning Hauke

    (seit 29 Jahren Waldorflehrer, Studium der Malerei in der Schweiz) www.henning-hauke.de

    Hat das Netzwerk Bildende Kunst (NBK) gegründet. Konnte als Lehrer immer alles nach seinen Vorstellungen und Wünschen umsetzen.

    Sagt: „Menschenbildung ist Kunst“,